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Da gibt es nur eine Antwort:

Ebbe und Flut, bestimmt durch den Mondlauf !

Die Saison beginnt am 01. April eines jeden Jahres und endet am 31.Oktober . Der Tidenkalender, also die veröffentlichten Gezeiten bestimmen die Tage und die Uhrzeiten, wann ein Ritt gut, nicht so gut oder schlechter möglich ist.   Gisela und Sabine waren hier zum ersten Mal im Wattenmeer und begeistert !

Aktuell haben wir ein Angebot zu Himmelfahrt. EIN anderes haben wir vielleicht noch...

Donnerstag oder Freitag Urlaub nehmen und vier/drei schöne Tage im Oktober auf der Insel Neuwerk genießen.
Unterkunft im Stroh oder mit eigenem Zelt....
Für die Pferde gibt es Weide und Boxen.

Wir verleihen KEINE Pferde und wir machen KEINE TAGESRITTE!

LETZTMALIG in diesem Jahr. Ab 2019 biete ich keine geführten Ritte mehr an...

Abritt Sahlenburg:Ankunft Sahlenburg:
10. - 13.05.18
Himmelfahrt14:00 Uhr ==> Vier Tage mit drei Übernachtungen07:30 Uhr oder 17:00 Uhr




ggf. weitere Termine auf Anfrage..

©       C. Kruck


Zur Spalte „Abritt Sahlenburg" und „Ankunft Sahlenburg":
Gemeint ist die Circa-Uhrzeit des Abrittes und die der vorauss. Ankunft (evtl. 30 min früher) dort wieder. Von und bis zum Bremer Kreuz (BAB 1/27)sind ca. 1,5 h und weitere Fahrstrecken hinzuzufügen. Die Zeiten beziehen sich auf den erst- und letztgenannten Tag in der Zeile.

Anmeldeschluss jeweils mindestens 10 Tage vorher ! Bei Übernachtungen auf der Insel jeweils möglichst mindestens 3 Wochen vorher ! Aber auch Spontane sollten Ihr Terminglück versuchen. Gerade auch die Begleiter als Wattwagen-Gäste müssen frühzeitig gebucht werden!!!

Die Angaben zum Niedrigwasser sind dem Gezeitenkalender 2011 des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie entnommen und gelten für Cuxhaven-Sahlenburg,==> Steubenhöft (Breite:53°52´N, Länge:8°43´E) - 20 min. Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit (für z.B. Übertragungsfehler) geleistet werden. Aus astronomischen und meteorologischen Gründen können die Gezeiten abweichen von den genannten Zeiten.


Trab in den Sonnenuntergang..Gibt es nicht? Nein, gibt es nicht, weil optimal  schon der Superlativ ist! Aber das, was wir an diesem letzten Juni-Tag und an den ersten Juli-Tagen in 2006 erlebten, war göttlich! Na ja, wenn seine Mitarbeiter dabei sind.....
Die Vorfreude war riesig, die Planung schon Jahre alt, aber dann war da die Anzeige in der „Cavallo“ und dann ging es wirklich los. Schon beim Vorbereitungsritt rund um Wremen (nördlich von Bremerhaven) hatten wir Superwetter und eine schöne gemeinsame Zeit. Antje und Annette mussten einiges organisieren, Dienstpläne miteinander abstimmen etc. und dann war es endlich soweit..

Zunächst das Wetter: 3 Tage lang nur Sonne bei knapp an die 30° C mit
leichtem Wind aus Ost.
Wasser:   gut abgelaufen, geringe Tiefe im Priel
Wassertemperatur beim Baden: etwas zu kalt.

Freitag morgen:     Verladung bei mir um 5:45 Uhr, Abritt in Sahlenburg um 8:30 Uhr, und obwohl wir nur 25 min nach den Wattwagen ritten, trafen wir bereits am Sahlenburger Loch die Wattwagen von Neuwerk, die begünstigt durch das extreme Niedrigwasser, früher starten konnten. Kleine Irrungen deshalb dort konnten uns aber nicht aufhalten. Sofort stellte sich Genuss pur ein. Eddie wollte die ersten Wasserlachen noch umgehen, aber dann kapierte auch er, weswegen wir hier eigentlich her gefahren sind. Das spritzende Restwasser und die Durchquerung der Priele wurden zum Erlebnis für alle. Um die Uhrzeit hatten wir das Watt fast für uns. Trab, Galopp und Schritt in ruhiger Form, denn wir wollten unsere Pferde schonen, wofür? Siehe weiter unten....
Und dann kam sie in Sicht, nein, keine Fata Morgana!! Die „Watt-Oase“ war wieder da mit perligen Getränken für uns. Und es nicht nur das Wasser, wenn es im Watt so richtig zischt!
Neuwerk in Sicht, ein paar Fotos und bald waren wir da, - so früh, dass wir noch den ganzen Tag vor uns hatten. Mit Entspannung, Sonnenbad, Baden in der Nordsee, Deutschland gegen Argentinien im „Anker“ etc.  

Und dann kam das 2. Highlight! Der Abendritt Richtung Scharhörn in die langsam untergehende Sonne. Wer dabei nicht ins Schwärmen kommt, darf zuhause bleiben. Glitzernde Wasserlachen, klare Luft und eine Super-Fernsicht. Wir haben die halbe Strecke gewählt, so dass wir auf die 13 km vom Morgen nur noch 10 km drauf gepackt haben.
Zwei Super-Ritte schon an einem Tag! 

Bittere Pille für die Seele, aber gut für die Figur:
Als wir endlich konnten, durften wir nicht mehr und so ging es hungrig, aber glücklich ins Stroh, wo mit uns noch ca. 40 Personen zufrieden einschliefen. 

Samstag raus aus den Betten, Duschen, Frühstück, Satteln und dann?
Wieder so ein Tag! Ein Traum wird wahr. Also raus Richtung Fahrrinne der ELBE. Wieder der gigantische Fernblick! Natürlich keine Mücken, keine Bremsen! Und jetzt konnten wir kilometerlang galoppieren oder ergriffen im Schritt genießen!
Gesamtstrecke knapp 20 km im Watt, überwiegend fester Sand, davon
ca. 8 km Wasserlinie mit leicht plätschernden Wellen auf dem „Kleinen Vogelsand“ bis zur Fahrrinne des „Flippers“, dann an der Fahrrinne des Priels entlang bis zum Seehund-Strand, der wieder von einer großen Kolonie „bewohnt“ wird. Natürlich Abstand gehalten!  

Anschließend, der Viel-Leser weiß, was jetzt kommt, zu Hartmut, aber nicht wegen des hervorragenden Eiergrogs, dazu war es wirklich zu heiß, aber zum Satteltrunk hat es gereicht. Dann Erbsensuppe mit Missgeschick (entschuldigt und verziehen, Afra!!!) .  

Wieder lag ein ganzer Ferientag noch vor uns: die einen machten auf Kult-T(o)ur und schliefen erschöpft, aber glücklich im Rosengarten, die anderen planschten wieder in der Nordsee, denn das Wasser war wieder da. Abends Essen im „Anker“ und dann Trink-, Gesangs- und Klönrunde auf der Bank bei Hartmut. Gitarre und Gesang: Antje, Annette, die Reiterinnen und Klaus, der Segler. Dazu Geschichten von der Segelschifffahrt und vom Reiten und von Neuwerk und überhaupt vom Wetter und so weiter....
Die Disco-Szene war dieses Mal etwas sehr jung, daher ging es weiter zu Stefan auf einen Absacker mit Blick auf die Elbe. Wenn Du dann bis hier hin schon 3 Ritte genossen hast und zwei volle Ferien-Sonnentage, dann schaust Du mit einem ganz anderen Blick in die Augen des Gegenüber. Und das war hier so! 

Sonntag, Heimweg antreten. 9:30 Uhr Abritt, langsam hinter den Wattwagen her, sie aber nicht mehr eingeholt, weil wir es nicht wollten. Das waren so tolle drei Tage, da geht es dann auch sinnig zurück.
Vieles ist nicht nieder geschrieben, aber das bleibt für uns im Kopf. Und wer noch einmal sagt:
„Optimalste“ gibt es nicht, der muss einfach an so einem Wochenende mal mitkommen. Aber ich bin ehrlich, in 20 Jahren, so ein Wochenende nur einmal erlebt, nämlich jetzt! Aber optimale schon eine ganze Menge! 

Ich danke Antje und Annette für´s Mitreiten und Eure angenehme Gesellschaft und freue mich auf ein Wiedersehen im Watt. 

PS:   Den Eiergrog gab es natürlich dann doch noch, Ehrensache !
 
©  carmen kruck 2006

Sonnenuntergang auf NEUWERK